Ulrike-von-Levetzow-Wanderweg

Ulrike von Levetzow, die letzte Liebe Wolfgang von Goethes, wurde im Groitzscher Ortsteil Löbnitz getauft und verbrachte hier ihre ersten Lebensjahre, bevor sie in einem französischen Pensionat erzogen wurde. Während eines Kuraufenthaltes 1821 verliebte sich der große Dichter in das damals 17jährige Mädchen. Seinen Heiratsantrag lehnte sie jedoch ab. Der Wanderer auf dem Ulrike-von-Levetzow-Wanderweg begibt sich von Groitzsch aus zu ihrem Taufort in Löbnitz.

Länge:ca. 7 km
Leipziger Neuseenland

Routenführung

Der Wanderweg startet in Groitzsch und führt durch das Naturschutzgebiet "Pfarrholz" und über die Dörfer Altengroitzsch, Saasdorf, Gatzen und Löbnitz bis nach Bennewitz. Der Weg ist markiert mit den Farben weiß- gelb- weiß.

empfohlene Start- und Zielpunkte

Start am Stadtturm Groitzsch

Ziel im OT Bennewitz

Sehenswertes entlang der Route

Leipziger Neuseenland
Der Museumskomplex an Turmplatz in Groitzsch besteht aus dem eigentlichen Hauptgebäude Turmplatz 05, dem Stadtturm und der Alten Wache, die alle unmittelbar zusammenliegen. Zu sehen gibt es unter Anderem Austellungen zur Stadtgeschichte, Wiprecht von Groitzsch, Schul- und Bahngeschichte und zur Handwerk und Gewerbe in Groitzsch.
Leipziger Neuseenland
Der Groitzscher Wasserturm als Wahrzeichen der Stadt und heute noch voll funktionsfähig gilt mit seiner außergewöhnlichen Industriearchitektur in Taubenhausform als einer der eigenwilligsten und vielleicht auch schönsten Wassertürme in Deutschland. Nach einer notwendigen Generalinstandsetzung in den Jahren 2002/2003 wurde im Mai 2004 sein 100. Geburtstag feierlich begangen.
Leipziger Neuseenland
Die Wiprechtsburg Groitzsch liegt am nordwestlichen Rand der Stadt Groitzsch und war um das Jahr 1100 unter Graf Wiprecht von Groitzsch eine der größten Burganlagen im sächsischen Raum. Heute ist sie ein wichtiges Bodendenkmal mit dem ältesten, bislang bekannten Steinbau in Sachsen – die Rundkapelle, welche von Graf Wiprecht für dessen Gattin errichtet wurde. Im Jahre 1306 wurde die mächtige Burganlage zerstört, nur Teile der Rundkapelle und ein Wohnturmrest sind heute noch zu besichtigen. Das Burgareal wurde nach Abschluss der Ausgrabungen ausgestaltet – unter Anderem wurde eine Freilichtbühne in den Ruinen errichtet und ein Weinberg sowie Wanderwege angelegt.
Leipziger Neuseenland
Die Kirche zu Gatzen entstand im 12. Jahrhundert und war vermutlich als romanische Westturmanlage konzipiert. Später wurde sie vergrößert, im 30jährigen Krieg jedoch völlig zerstört. Doch schon ein Jahr nach der Zerstörung, 1639 wurde sie wieder aufgebaut. Zu sehen sind noch Elemente aus gotischer Zeit, ein hoch ausgebildetes Kirchendach und eine reiche Ausstattung im Innern. Die orgel wurde 1850 eingebaut und stammt von Urban Kreutzbach.

Unterkünfte

  • Ferienwohnung Hannelore Zühlke

Literaturtipps

Leipziger Neuseenland
Informationen zu weiteren regionalen Wandermöglichkeiten gibt es hier ...
Leipziger Neuseenland
... und hier in unserem Shop.