Tourismusverein Leipziger
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Zwenkauer See
Das Gebiet zwischen Cospudener See und der Stadt Zwenkau wurde bis zur Einstellung des Abbaubetriebes 1999 zur Gewinnung von Braunkohle genutzt. Hinterlassenschaft der Bergbautätigkeit ist u.a. ein ca. 920 ha großes und max. 43 m tiefes sogenanntes "Tagebaurestloch". Seit dem feierlichen Beginn der Flutung 2007 entsteht aus diesem "Loch" der Zwenkauer See.
Der See wird mit einer Fläche von ca. 914 ha das größte Gewässer des Leipziger Neuseenlandes werden. Er bietet durch seine Nähe zur Stadt Leipzig und zum BELANTIS Vergnügungspark Leipzig sowie die direkte Anbindung an die A 38 hervorragende Potenziale als Freizeit- und Naherholungsgebiet nicht nur für die Region Leipzig, sondern auch für einen überregionalen Einzugsbereich.
Der Zweckverband Neue Harth, welcher neben der Stadt Zwenkau für die Planung und Erschließung diese Gebietes zuständig ist, hat 2005 einen Masterplan für den gesamten Tagebau Zwenkau erarbeitet mit dem Ziel, die land- und wasserseitigen Tourismus- und Umweltpotenziale des zukünftigen Sees ganzheitlich zu entwickeln. Im Ergebnis stellt der Masterplan insbesondere das Nordufer des künftigen Sees als Bereich für überregionale Freizeiteinrichtungen und Erholungsnutzung dar. Zu den dort vorgesehenen Freizeiteinrichtungen gehören u.a. Segelstützpunkte für Segelvereine/-clubs, ein Campingplatz, ein Feriendorf inklusive wasserseitig angebundenen schwimmenden Häusern sowie ein Hotel. Für Erholungssuchende soll zudem ein Badestrand mit Gastronomie am künftigen Fähranleger geschaffen werden. Die im Nordwesten und Südosten liegenden Flachwasserbereiche sollen für die Entwicklung von Natur und Landschaft vorbehalten bleiben. Eines der zentralen Elemente der künftigen Freizeit- und Naherholungslandschaft wird zudem eine kurze Kanalverbindung zwischen dem Cospudener und dem Zwenkauer See, die selbst Fahrgastschiffe passieren können.
Am südlichen Seeufer an das Stadtgebiet angrenzend entsteht der Zwenkauer Stadthafen mit einer mittleren Bootskapazität von ca. 150 Einheiten. Er wird gleichzeitig das Wassersportservicezentrum des Sees. Die Gestalt des östlichen Hafenbeckens ist bereits heute in seiner Grundform sichtbar und wird in den kommenden Jahren um ein westliches Becken ergänzt. Nahe dem geplanten Hafenbereich mit Wassersportservicezentrum am Kap Zwenkau befindet sich der Ausstellungspavillon. Er ist außerdem eine Begegnungsstätte mit gastronomischen Angeboten, Sonnenterrasse und herrlicher Aussichtsmöglichkeit auf den entstehenden See und die Skyline von Leipzig.
Hinweis: Die Seenprofile wurden mit freundlicher Genehmigung des Regionalen Planungsverband Westsachsen veröffentlicht. Sie unterliegen dem Copyright. (Gen.-Nr.: 1516 ATKIS - DOP Landesvermessungsamt Sachsen 2006)





